Wie ich zum Nageln kam

Jaja, ich weiß, auch dieser Titel kann falsch verstanden werden. Gewöhnt euch dran, ich werde mich dahingehend garantiert nicht ändern.

Da ich ja nun endlich dazu gekommen bin, meinen Blog ein bisschen auf zu räumen, dachte ich mir, dass ich endlich eine Nagelecke einrichte. Die eine oder andere Twitterianerin oder Kreisine hatte ja eh schon einmal danach gefragt. Ihr seid ganz schön neugierig, wißt ihr das? 😉

Was ich nicht weiß, ist die Antwort auf die Frage, ob mein Mann es schon bereut hat, mich auf die Idee zu bringen, meine Nägel selber zu lackieren. Ihr könnt ihn ja mal hier fragen, wenn es euch interessiert. Die Antwort interessiert mich allerdings nicht so sehr, sondern ich bin ihm einfach nur dankbar.

Angefangen hat es bei meinem sogenanntem Nagelhorst nach eben diesem Design.

Für dieses Design mußte ich ganz schön hart mit ihm verhandeln. Es fielen unter anderem Sätze, wie „Das kann eine Frau doch nicht tragen!“ Oh und wie sie das tragen konnte. Aber auch dieses Design war nicht ganz nach meinen Vorstellungen, aber ein annehmbarer Kompromiss, zumindest was meine Meinung betraf. Der Horst hatte eben Angst um seinen Ruf. „Wenn jemand Dich fragt, woher Du das hast, denk Dir was aus.“ Ich war, kaum Zuhause angekomen, sehr enttäuscht und teilte dies auch meinem Mann mit. Dummerweise kam das Design sowohl bei ihm, als auch später auf dem Geburtstag meiner Großmutter sehr gut an. Dumm für ihn, doch ich schmückte mich nicht mit fremden Federn.

Einen Monat darauf hatte ich eine andere Idee für mein Nageldesign. Ja, dieses Plastikgelumpe hat bei mir 4-6 Wochen gehalten, mein Horst hat auch immer wieder geflucht, wenn ich mich lange nicht blicken ließ. Meist war dann mind. ein Nagel abgebrochen, der nachbearbeitet werden mußte und die Farbe war sehr weit rausgewachsen. Aber ich komm vom Thema ab. Den Monat darauf wollte ich etwas mit vieeel pink, hatte da mal wieder so eine Phase [die irgendwie noch nicht so wirklich endet, höhö].

Und wieder hatte ich ein Design, welches zwar nicht die Welt kostete, aber nicht genau meinen Vorstellungen entsprach. Wenn zwei von einem braunem Pferd reden, haben beide trotzdem unterschiedliche Vorstellungen. Ich sehe einen dunkelbraunen Hafflinger, andere vielleicht ein hellbraunes Pony. Ihr versteht was ich meine? Gut, denn genau so verstanden kam ich mir damals vor.

Und wieder bekam mein Mann meinen Frust ab [Ja, ich weiß, der arme Kerl hat so unter mir zu leiden 😉]. Er hörte sich meine schlechte Laune und die Unterschiede zwischen Theorie und Praxis ganz genau an und brachte es nach einem halbstündigem Monolog [erwähnte ich schon, dass mein Mann eine Engelsgeduld hat?] auf den Punkt: „Mach doch Dein eigenes Design.“ Und schon war ich infiziert & er war Schuld.

Anfangs paßte meine Nagellacksamlung in einen Schuhkarton, sehr übersichtlich angeordnet. Und genau da fragte ich mich damals, wie mein Nagelhorst das halbe Schaufenster mit Farben, Glitzer und Steinchen voll bekommen hat. Heute, etwa 1,5 Jahre später hat der Karton lange ausgedient und ich überlege mir, eine solche 2te Kiste zu zu legen. Mal die Tage meinem Mann vorschlagen, mal schauen, was er nach dem Augenverdrehen zur Idee sagt.

Nur gut, dass unsere Handwerkerkiste eine andere Farbe und ein anderes Formal hat. Nicht, dass sie noch verwechselt werden. Schließlich will mein Mann Nägel in die Wand hämmern, nicht auf die Wand drauflackieren.

Doch bis ich mir diese Auswahl zusammen gekauft habe, ging einige Zeit ins Land und ich  hatte vor eben diesen 1,5 Jahren ein weiteres Problem: ziemlich kaputte Nägel vom Kunstnagel. Heute sind sie ein wenig fester und vor allem länger. Gerade die Festigkeit der Nägel habe ich meiner Kieselerde- und anderen Tabletten zu verdanken.

So, nun wißt ihr, wie die Jungfrau zum Kind, ich mein das Kaddy zum nageln kam. Und wenn sie nicht gestorben ist, dann nagelt sie noch heute. Und es wird auch noch ein Beitrag mit einigen fertigen Designs der letzten Monate folgen, ich verspreche es.

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