Ruhig Blut und locker bleiben – Teil II

So langsam habe ich das Gefühl, dass dies eine unendliche Geschichte wird, um die mich allerdings Michael Ende sicher nicht beneiden würde.

Ja, es gibt etwas Neues von Frau B. und der Bürokratie im Amt, was ja eigentlich kein Amt mehr ist, aber worauf noch immer gepocht wird. Ich habe heute nämlich versucht, mein Gutachten vom Termin mit dem medizinischen Dienst zu bekommen. Das ist allerdings gar nicht so einfach, wenn die linke Hand Hü und die rechte Hand Hott sagt. Ich kam mir kurz vor wie in Asterix und die Römer mit dem Passierschein a38, aber ich fange am besten von vorne an.

Heute Morgen nach einem leckeren Frühstück, etwas Entspannung am PC und einmal tageslichttauglich machen, machte ich mich auf zur Agentur für Arbeit, mal wieder. Dort stellte ich mich artig in die Schlange der Information. Um 10 Uhr ist da echt mehr los, wie um 8 Uhr, ich war etwas erstaunt. Ich kam nach etwas warten an einen Schalter, der von einer jungen Dame besetzt war. Dieser schilderte ich mein Anliegen und sie meinte, dass sie meiner Sachbearbeiterin Frau B. eine Nachricht zukommen ließe. Denn den Passierschein das Gutachten könnte nur sie mir zukommen lassen. Sie versicherte sich auch noch einmal bei einem Kollegen. oO(Komisch, wenn ich mir sicher bin, muss ich mich nicht rückversichern. Habe mal gelernt, dass das Unsicherheit und Inkompetenz ausstrahlt, aber naja.) Das war ja einfach, ich machte mich auf den Weg nach Hause.

Dort angekommen, schaute ich sofort auf mein Handy, hatte ich DAS doch sträflicher Weise Zuhause vergessen. Dort war auch schon ein verpasster Anruf einer unbekannten Nummer zu sehen, mir schwoll der Kamm an. Keine Stunde später rief erneut jemand von unterdrückter Nummer an. Ja ihr habt richtig geraten, es war Frau B. oO(Komisch², rief sie doch letztens von einem Anschluss an, der die ortsansässige Vorwahl mitbrachte, aber naja.) Frau B. teilte mir mit, dass sie mir das Gutachten nicht zukommen ließe, sondern ich es nur schriftlich beantragen oder persönlich beim medizinischen Dienst abholen könne. Ratet mal, was sie auf die Frage geantwortet hat, warum die Dame an der Info das nicht wußte? – Richtig! DAS wußte sie auch nicht. oO(Komisch³, sie weiß ziemlich viel nicht, aber naja.)

Nach dem Mittagessen machte ich mich also erneut auf zum Arbeitsamt zur Agentur für Arbeit, die Damen am Empfang ließ ich links liegen, es war eh Schichtwechsel. Den Weg zum medizinischen Dienst kannte ich noch und dort lief mir die Psychologin über den Weg, die mir das Gutachten ausstellen konnte. Sie drückte es mir auch sehr zügig in die Hand, bestand sogar darauf, dass ich es vor Ort lesen sollte und bei Bedarf, Fragen direkt stellen konnte. Wow, Kompetenz! Mir schossen fast die Tränen in die Augen. Fragen hatte ich keine, hatten wir ja am Termin vor ca. 3 Wochen schon besprochen, was in den Passierschein zu stehen hatte.

Ich war so übermütig, dass ich noch einmal zur Info ging. Ich rechnete mit arger Gegenwehr, als ich nach dem Namen des Vorgesetzten von Frau B. fragte. Aber man lese und staune: DIESE Informationen bekommst Du leichter, als Informationen über Dich. Mal schauen, was noch so alles passiert, ich halte euch auf dem Laufenden.

 

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Ein Gedanke zu „Ruhig Blut und locker bleiben – Teil II

  1. Hallöchen „Kaddy“!
    Gu(„a“)t,wie DU dies alles so „trefflich“ schaffst & diese Energie aufbringst,sicherlich auch „musst“,um „dort“ zu „überleben“!Natürlich „bewundere“ ich DEINE Wortwahl,die stet’s auf das Neue „erfrischen“!
    „Solidarische“ Fortsetzungsgrüße,
    p

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