Ruhig Blut und locker bleiben – Teil XVII

AAmtSeit dem letzten Beitrag sind doch schon mehr als 6 Wochen um und das Jobcenter kommt nicht aus dem Knick. Eher das Gegenteil ist der Fall. Ich habe ja dem Jobcenter 3x mitgeteilt, dass mein Antrag zur Teilhabe am Arbeitsleben nun doch von der Rentenkassen genehmigt wurde. Anstelle, dass sie mich in die Rehaabteilung schieben, oder wie sie es nennen meinen Aktenvorgang an die zuständige Abteilung übersenden, bekomme ich von meinem Sachbearbeiter einen Termin. Der Sachbearbeiter hat sich zum x-ten Mal wieder auf eine vorherige Person geändert.

Die Berufsfindung ist auch geschafft bei mir, ich habe eine sehr genaue Idee, wo es hingeht und das BfW wäre ein guter Träger, um dies umzusetzen. Der Antrag von diesem Bildungsträger soll auch schon auf dem Weg zur Rentenkasse, bzw. zu unserer Sachbearbeiterin. Ich bin gespannt, wie lange es dauert, dass ich von dort etwas höre.

Bei meinem Mann verlief es leider nicht ganz so fluffig, wie bei mir. Nachdem sein Antrag, ebenso an einem anderen Bildungsträger auch so eine Berufsfindungsmaßnahme zu bekommen, von unserer Sachbearbeiterin ohne irgendwelche Gründe einfach abgelehnt worden ist, befindet er sich nun in einem berufsvorbereitenem Jahr. Dieses Jahr soll ihn auf einen Beruf vorbereiten, den er a) vor 15 Jahren einmal gelernt hat und den es b) so gar nicht mehr gibt.

Nicht nur, dass unsere Sachbearbeiterin bei der Rentenkasse die Berufsfindung ohne Gründe abgelehnt hat, nun forderte sie auch noch durch einen Mitarbeiter des Bildungsträgers eine Änderung des Protokolls, in dem drin steht, dass sie es abgelehnt hat. Wir beide verstehen beide nicht so genau, weshalb. Das Empfinden meines Mannes und die Logik meinerseits sagen beide, dass das Schreiben nicht geändert, vllt sogar auf diesen Tag datiert und ersetzt wird. Schauen wir mal, ob sie sich auch anders bei mir entscheidet, sobald sie das Ergebnis vom Bildungsträger, welches mein Mann besucht, bekommt. Auch hat mein Mann ein Schreiben bekommen, in dem ein neuer Sachbearbeiter drin steht. Angeblich soll aber noch unsere gemeinsame Sachbearbeiterin für ihn zuständig sein. Ich glaube, da wird ein Anruf oder ein Anschreiben an die Rentenkasse fällig. Ständig dieser Zuständigkeitswechsel, es ist zum brechen! Da man ja wieder von vorne anfängt zu erzählen und zu kämpfen, denn nie weiß der nachfolgende Sachbearbeiter über die Absprachen mit dem vorangegangenem Bescheid. Was in diesem Falle für meinen Mann ein Segen wäre. Warum auch immer er dafür einen Sachbearbeiter in Düsseldorf bekommt, wo das Fahrgeld nicht vorgestreckt wird und die Bearbeitung Ewigkeiten braucht.

Inzwischen ist bei mir immerhin endlich ein Schreiben eingegangen, welches den Wechsel der Zuständigkeit im Jobcenter auch wieder bestätigt. Ich bin also auch bald in der Abteilung Rehabilitanten zu finden. Auf der Homepage findet man davon allerdings noch nichts. Ich vermute mal stark, dass der Termin im November bei meinem doch wieder alten Sachbearbeiter querschießt und den kompletten Wechsel verhindert. Ich bin gespannt, wie es weiter läuft.

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