Ruhig Blut und locker bleiben – Teil XVI

AAmtJa, es gibt mal wieder ein paar Neuigkeiten in Form eines Blogpostes. Der/die eine oder andere hat es ja sicher schon auf Twitter mitbekomme, dass nach widersprochener Ablehnung meiner beruflichen Rehabilitation die Rentenkasse scheinbar aufgegeben hat und den Antrag doch genehmigt hat. Von dieser Genehmigung habe ich sogar noch am gleichen Tag eine Kopie in den Briefkasten des Jobcenters gepackt, damit diese dort auch informiert sind. Unser Rehaberater wollte mich dann auch sehr schnell sprechen. Denn nach einem kurzen aber heftigen Missverständnis und einmal telefonisch heftig aneinander geraten waren die Fronten kurzfristig verhärtet. Wir hatten uns also schon kennengelernt. Ich gebe zu, dass ich bis zu letzt gehofft habe, dass ich einen anderen Berater bekomme, dem war aber nicht so. Zusätzlich meinte Sie, eine Erziehungsmaßnahme zu ergreifen und uns einzeln sprechen zu wollen.

Ich persönlich habe sie machen lassen, danach aber klar gestellt, dass zumindest einerseits mein Mann beim nächsten Gespräch wieder mit reinkommt und er Auskunft telefonisch oder vor Ort bekommt. Sie verlangte dies schriftlich, weil ohne das dürfe sie nichts machen. Komisch ein gesprochenes Wort reicht nicht mehr von Angesicht zu Angesicht? Wie dem auch sei, sie bekam den schriftlichen Freifahrtschein für meinen Mann und wollte mit ihm auch noch sprechen.

Nach diesem Tag war ich mehr als bedient, da sie meinte nach zwei Beratungsgesprächen je mit meinem Mann und mir und einem Telefonat mit mir, sich eine Meinung über unsere Ehe zu bilden oO(Fand ich vollkommen legitim) und uns Tipps für die Ehe zu geben oO(DAS fand ich dann nicht mehr so legitim und sehr dreist). Allerdings besserte sich auf der Heimfahrt noch meine Laune, da unser Berater mich noch kurzfristig in eine Maßnahme zur Belastungserprobung und Berufsorientierung bekommen könne. DAS hatte sogar geklappt und ich befinde mich nun seit dem 22. August in eben dieser Maßnahme.

Leider hörte ich vom Jobcenter bis zum Beginn der Maßnahme nichts. Also schrieb ich meinem Sachbearbeiter eine Information über Genehmigung des Antrags auf berufliche Rehabilitation. Das war vor einer Woche und noch immer hat sich das Jobcenter nicht gemeldet. Ist schon eigenartig, aber was will man machen? Ich werde auf jeden Fall jetzt erst einmal die Maßnahme zu Ende bringen und schauen, welcher Beruf zu meinen Fertigkeiten passt.

Ihr glaubt gar nicht, wie schwer es ist, nach über 1,5 Jahren Arbeitslosigkeit und Krankheit, wieder in einen normalen Tagesrhythmus zu kommen mit Haus verlassen und so. Wenn auch die Uhrzeiten mehr als toll sind, es ist echt nicht einfach. Und von daher kamen die Woche auch keine Videos. Ich war einfach zu müde, abends dem PC noch zu sagen, er solle doch etwas vorher aufgenommenes rendern. Und doch werde ich mir das Hobby nicht nehmen lassen, denn ich brauche einen Ausgleich. Auch für eine eventuelle folgende Umschulung werde ich das Hobby nicht aufgeben, denn Ausgleich und Pausen sind wichtig. Pausen, in denen man etwas anderes macht und Erfüllung drin findet. Sonst hätte ich aus meiner medizinischen Reha nichts gelernt und die eventuell kommende Umschulung endet vielleicht so wie die letzte und das wollen wir ja alle nicht. Sollte es aber Neuigkeiten geben, lasse ich es euch sofort wissen! Wenn es zum Beispiel Neuigkeiten vom Jobcenter gibt. Mal schauen, wie lange es dauert, bis es sich muckt. 

Edit meint: Und natürlich kommen noch die schönen Posts zu meinen Kalendern, sei es jetzt die ersten beiden und die letzten beiden. Ich kann euch nur nicht versprechen, wann 

 

Ein Gedanke zu „Ruhig Blut und locker bleiben – Teil XVI

  1. Es sieht gar nicht so “ dramatisch “ aus ,finde es sogar gut ,dass wieder „Hoffnung“ besteht ,sich durch diese Schulungs & „Reha“ Maßnahme ,wieder besser zurechtzufinden ,ich weiß aus eigener Erfahrung ,dass ein „geordneter“ Alltag ,“Tagestruktur“ sehr wichtig & „Labsal“ für jede Seele ist !Viel Mut & Glück & Ausdauer ,für diesen „neuen Abschnitt “ !LG,“Oldboy“ p

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