Ruhig Blut und locker bleiben – Teil IX

Manche sagen, es sei eine angeborene Eigenschaft. Andere wiederum sind sich einig, es gehöre zu meinem Sternzeichen. Ich bin mir nicht sicher, schreibe es beidem zu. Worum es geht? Rot zu sehen, wenn man der Lüge bezichtigt wird und bis aufs Messer auf das Recht der Wahrheit kämpfen. Und DAS ist ja zusammenfassend des Pudels Kern zwischen Frau B. und mir von Anfang an gewesen. Dass man DAS allerdings jetzt auch noch von der Vorgesetzten unterstellt bekommt … aber ich fange mal von vorne an.

Was habe ich mich im Gespräch geheim am 3. Dezember 2013 gefreut, dass Frau B. sich widersprochen hat und das noch vor den Augen bzw. Ohren meines Mannes und der Vorgesetzten. Als sie nämlich meinte, sie hätte MICH darauf hingewiesen, dass es da eine Möglichkeit gebe, eine Erstausbildung für unter 35 jährige zu machen. Wir erinnern uns, das war die Stelle, an der ich dachte, dass mein Mann beim Gespräch im Dezember platzte und Frau B. behauptete, dass DA ja wohl Aussage gegen Aussage stehen würde. Da auch von diesem Vorfall so gar nichts in der angeforderten Gesprächsnotiz stand und selbiger auf Nachfrage vollkommen ignoriert wurde, habe ich mich hingesetzt und eine Dienstaufsichtsbeschwerde geschrieben.

Heute kam dann die Antwort. Diese Antwort ist ein Armutszeugnis für die Agentur für Arbeit Oberhausen, denn es wurden dort unter anderem 1:1 die Textbausteine aus meiner ersten Beschwerde benutzt. Außerdem seie man sich sicher, dass alles nur ein Missverständnis sei. Und auch meine Behauptung, dass Frau B. gelogen habe, weise die Schreiberin, Frau U. selbst entschieden zurück. Schade nur, dass mein Mann und ich die Wahrheit kennen und Frau U. bei dem besagten Gespräch im Juli nicht dabei war.

Natürlich habe ich den Brief gelesen, bevor wir einkaufen gegangen sind. Warum ich das gemacht habe? Wenn es auch keine Wiedergutmachung gewesen wäre, habe ich doch tatsächlich so etwas wie eine Entschuldigung erwartet, da ja Frau U. anwesend war und die Aussagen von ihrer Mitarbeiterin mitbekommen hat. Ich habe wirklich den kompletten Einkauf überlegt, Widerspruch gegen das Schreiben und die Gesprächsnotiz ein zu legen. Aber was bringt es? Ich hoffe, dass Frau B. durch meine Beschwerden genug Druck von Oben bekommen hat und beim nächsten Klienten, oder wie auch immer man das beim Amt nennt, etwas freundlicher und vor allem ehrlicher ist. Und vielleicht ist die angehende Teamleiterin Frau U. in Zukunft etwas vorsichtiger mit ihrer Wortwahl und objektiver. Denn wenn man den Sachverhalt ändert, kann man hier nicht von [O-Ton bzw. O-Wort] „…einer unterschiedlichen Auffassung des Gesprächsinhalts“ reden kann. Ich weiß, was ich gesagt habe und was ich gehört habe. Und natürlich werde ich dort nie Recht bekommen.

Und genau deshalb werde ich es sein lassen. Meine Nerven werde ich nämlich ab dem 21. Januar 2014 für die Umschulung brauchen. Aber eins weiß ich ganz gewiss: Sobald ich die Umschulung beendet habe, meine Prüfungen gepackt habe und meinen Arbeitsvertrag unterschrieben habe, werde ich den ganzen Ordner anzünden und einen Hexentanz inkl. wüste Beschimpfungen und Verwünschungen aufführen. Und sollte ich widererwartend keinen Arbeitsvertrag bekommen, was ich für extrem unwahrscheinlich halte, darf sich eben mein neuer Sachbearbeiter mit mir streiten. Doch dieses Mal bin ich schlauer! :-D

Ein Gedanke zu „Ruhig Blut und locker bleiben – Teil IX

  1. Immer wieder!:“Wer sich nicht wehrt,lebt verkehrt“!Gerade auch bei dieser sogenannten „Agentur für Arbeit“!Zuhauf Beschwerden sind dort „angehäuft“ & schon genug haben resigniert!Aber wenigstens gibt es „Chaos“ „Kaddy“,die sich „kräftig“ wehrt,gegen diesen „Standesdünkel“ der „besonderen Art“!
    „Mutti“ & „Anhang“, geht das leider am „Ar…“ vorbei!
    Traurig,aber Realität!

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