Macken und Streifen ~ unvorsichtig oder vom Hersteller gewollt?

Der typische Sonntagnachmittag wird von mir damit verbracht, meine Nägel zu machen. Aktuell in der Fastenzeit achte ich sehr darauf, kein schrilles oder aufdringliches Nageldesign zu haben. So nahm ich mein deckendes Weiß und versuchte mich mehr oder minder erfolgreich im French-Design. Auch wollte ich in dieses Design meine Fertigkeit erhöhen. An acht von zehn Fingern sieht es noch etwas laienhaft aus. Ich nutze den Lack von Essence 50’s Girls Reloaded (01) Ahoy! Leider hat dieses Gott sei Dank nur bis zum Folgetag gehalten, so dass ich mich am Montag erneut hinsetzen durfte und alles neu machen konnte [nicht, dass mich das wirklich gestört hat].

Das Glück und meine Schwiegermutter verhalfen mir zu einem Lack [ich betone und wiederhole, Frau kann nie genug Nagellack haben] den ich sonst nicht geholt hätte. Er ist von Mabelline, genauer aus der COLOR SHOW by COLORAMA und trägt den Namen (19) Marshmallow. Für mich glänzt er zwar mehr in die Richtung Perlmutt, aber das darf jeder für sich entscheiden.

frischesDesign

Schon beim Auftragen war ich positiv überrascht, eine Schicht deckte besser, als manch andere Farbe von ihnen. Ich hatte mir vor ca. einem Jahr einen gelben Nagellack gekauft, der meine Nägel einen Gelbstich beim ersten Auftragen gegeben hatte, mehr nicht. Nur zur Sicherheit habe ich eine zweite Schicht aufgetragen, die nicht viel mehr verdeckte, als die erste Schicht. Mich reizte es zwar, noch eine kleine Blüte an die Ecken zu machen, aber an diesem Tag rief das Abendessen. Auch das erkennt man daran, wenn man sich zum Beispiel den Daumen genau anschaut. Dort macht der Lack den Anschein, zu verlaufen. Das nächste Mal werden doch die Hilfen für FrenchNail genutzt. Und wenn diese alle sind, ist vielleicht schon dieses Ding auf dem Markt:

Manicure Helper

Dieses Abendessen war auch kein Thema, obwohl oder gerade weil ich nicht sehr zimperlich mit meinen Nägeln umging. Und auch schätze ich, dass der Überlack so eben trocken war, als ich das Küchenmesser in die Hand nahm und die Paprika abwusch. Eine kleine Macke vom Keramikmesser hat mich die Schnibbelei gekostet, ansonsten war alles anständig.

Auch der Lack war trocken, als wir ins Bett gingen. Wenn dies nicht der Fall gewesen wäre. hätte ich am Folgetag das Muster der Bettwäsche auf den Nägeln gehabt. Auch wenn 3dimensionale Nägel momentan angesagt sind, sieht es leider nicht so gut aus, dass man es als Trend verkaufen könnte. Wenn doch, hatte ich in der Vergangenheit mehr als ein Mal angesagte Nägel, höhö.

Den zweiten Abend in Folge gab es dann mal wieder bei uns Salat und da kam dann auch Macke Nr. 2 an den Lack. Dieser war aber nicht so schlimm, wie die Macken am Montagabend. Schütze ich etwa unbewußt mein Design vor weiteren Brüchen? Ich weiß es nicht.

ersteMacke zweiteMacke

Der Nächste Test ließ auch nicht lange auf sich warten, nämlich das Chlorwasser. Ich war überrascht, dass der Lack so lange ohne große Macken bereits ausgehalten hatte. Wir erinnern uns, Montagabend hatte ich ihn aufgetragen, Donnerstagnachmittag war ich schwimmen. Und das Schwimmwasser gab auch dem Design den Rest, wie ihr hier sehen könnt.

Chlorgeschädigt

Einige Ecken sind gerundet, beim linken Ringfinger und rechten Zeigefinger war der weiße Lack komplett abgelöst, dass man ihn einfach so abziehen kann. Und da helfen auch keine teuren Marken, DIESES Phänomen hatte ich schon mit unterschiedlichen Lacken und auch unterschiedlichen Basecoats. Es scheint wohl an meinen Nägeln zu liegen.

Mir macht das nichts aus. Endlich kann ich das Design erschaffen, welches mir schon seit Anfang der Woche im Kopf rumschwirrt und worüber ihr natürlich auch gern einen Blogbeitrag bekommt. Denn mit diesen Nägeln kann ich wohl kaum am Montag in die Frühschicht starten, oder was meint ihr?

allgemeines Fazit: Ich weiß es noch nicht. Aber für fast täglich wechselnde Designs, wie bei mir reichen wohl die günstigen Hersteller. Wenn es aber mal ein paar Tage am Stück halten soll, scheint man wohl besser bedient, zu einem hochwertigerem und somit oft teurerem Lack zu greifen.

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