der gemeine Kaufrausch

Nachdem der Dienstag ja so ein bisschen ins Klo gefallen war, haben wir uns vorgenommen den Einkauf am Folgetag zu machen. Doch ich muß zugeben, dass ich nach der Enttäuschung vom Vortag so keine wirkliche Lust hatte, mich ins Getümmel zu stürzen. Zumal wurde es bereits morgens schon warm, sowohl in der Wohnung, als auch draußen. Also wozu dann in die Klamotten schwingen, geschweige denn sich vorher tageslichttauglich machen? Und die Haare erst, was sollte nur aus denen werden?

Doch schon kurz vor dem Frühstück animierte mich die Aufschnittdose, meine Einstellung zu überdenken. Diese war nämlich leer. Und so haben mein Mann und ich dann doch schon gegen ca. 15 Uhr den Absprung geschafft und sind in Richtung Innenstadt gefahren. Da das Auto schon wieder beim Schwiegerpapa ist, haben wir die Strapazenbahn [so nennt mein Mann die immer] genommen.

Mein eigensinniger Einkaufszettel, den ich extra in Ruhe am Mittag geschrieben habe, wollte nicht mitkommen. Anders kann ich es mir nicht erklären, dass es diese Rasse, so liebevoll von mir niedergeschrieben, einfach nicht bis in meine Hand-/Hosentasche schafft, sondern auf dem Schreibtisch liegen bleibt. Vielleicht hat es sich ja auch gelohnt, den Einkaufszettel in Ruhe zu machen. So habe ich den Inhalt bestimmt im Kopf und kann nichts vergessen, hoffte ich zumindest. Doch das konnte ich mir erst beantworten, wenn ich wieder Zuhause war.

Doch nach Hause wollte ich noch lange nicht. Einmal an der frischen Luft mit herrlich warmem Sommerwind gewesen, packte mich die gute Laune. Und im Einkaufszenter gab es ja sowieso eine Klima LuftumschichtungsAnlage. Dann mal husch husch und nicht gebummelt direkt in den DM rein. [Frag mich eh, ob der in Euro umgenannt wird, auch wenn es eher DrogerieMarkt heißt.] Dort habe ich dann folgende Beute erlegt.

 

Da ich ja eine Theorie für die Kauflaune bei Männern und Frauen habe [werde ich noch einen seperaten Blogpost zu machen], mußte ich mich beeilen, dass die Laune zum Shoppen nicht bei meinem Mann versiegt. Die werden ja dann schnell quengelig und so ;-)

Wir haben dann fix bei T’s Bubble Tea angehalten. Ich bin, wie am Anfang bei Subways, mit der Wahl meiner Bestellung sichtlich überfordert. Das Personal war wie immer für Dessau drängelnd, damit die Bestellung und auch das Abkassieren durchgeführt werden kann [manchmal fehlt ihnen einfach nur eine Priese Empathie, um zu merken, wie unsicher ein Kunde ist und an die Hand genommen werden muß, Bedarfsanalyse gleich Null Komma null gar nix. Egal, ich reg mich schon wieder auf].

Dann kam endlich der Roßmann dran und da gab es diese feinen Sachen:

Den Einkauf der Lebensmittel möchte ich euch ersparen, außerdem hätten die Lebensmittel die Hitze nicht ausgehalten. Als wir nämlich gegen späten Nachmittag nach Hause kamen, waren es in der Wohnung 24°C. Gut, der eine oder andere wird sagen: Stell dich mal nicht so an, sooo warm ist das nicht. Demjenigen gebe ich Recht, ich gebe aber auch zu bedenken, dass in einer Wohnung kein Wind geht.

Und zum Thema Einkaufszettel, natürlich hatten wir nicht alle Sachen vom Einkaufszettel gekauft. Einmal Gehacktes und ein UschiDing hatten wir vergessen. Ersteres machte überhaupt kein Problem, wir haben umdisponiert. Und das Zweite ist heute via Internet bestellt worden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.