Frauchen = Beute

Grad unser Toni Wankenobi hat neuerdings eine lustige Angewohnheit, über die ich sehr lachen muß. Es ist faszinierend an zu sehen, wie er sich von seinem Schlafplatz, der zwischen dem Schreibtisch von meinem Mann und dem Schreibtisch von mir liegt, auf meinen Schreibtisch schleicht. Und wenn ich schleichen schreibe, mein ich das auch. Kennt ihr Katzen, die im Garten einen Vogel, eine Maus oder ein Wasauchimmer verfolgen? Dann wißt ihr, wie langsam unser Toni schleichen kann.

Ich stell mir seine Gedanken dann immer wie folgt vor: „Ich schleiche mich gaaaaaaaaanz langsam von meinem Liegeplatz in Frauchens Arme, dann sieht sie mich nicht. Dadurch dass Frauchen eine Beute ist, wird sie meine langsamen leisen Bewegungen nicht wahrnehmen, sonst würde sie ja flüchten.

Er scheint auch zu ignorieren, dass es direkt vor meinen Augen passiert und ich ihn also nicht übersehen kann. Auch dass ich aber dabei bin, etwas zu schreiben und gerad Lust auf Flucht habe, wie die Kuh zum schlachten, scheint er nicht zu berücksichtigen. Eher scheint er sich bestätigt zu fühlen in seinem Handeln. Meist legt er sich dann wie folgt hin:

Arne im ArmGut, das da oben ist unser Arne Skywalker. Aber der Toni kann sich auch so schön in meinen Arm einkuscheln. Doch seine Gedanken scheinen noch weiter zu gehen. „Und da ich schon in den Armen liege, fang ich mal spontan an, zu schnurren, als würde ich hier schon eeeeeeeewig hier liegen.“ Das macht er dann auch.

Mich freut es ja, dass sie keine Angst vor Glasscheiben haben. Ich mein, es gibt ja auch Katzen, die keine Pfote auf das durchsichtige kalte Dingsda setzen. Nicht so unsere beiden Racker. Es hat allerdings auch Nachteile, wenn ich einen Esstisch aus Glas hätte. Hab ich aber nicht, nachdem ich ständig unsere Schreibtische putzen darf ;-)

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