Fazit nach 736 Tage rauchfrei

Ja, ich staune auch nicht schlecht. Dieses Jahr ist echt schon fast wieder vorbei. Und was hatte es nicht alles für Überraschungen für meine Familie, sei es jetzt in privater, beruflicher oder familiärer Hinsicht.

Und nicht nur rauchfrei im dritten Jahr hat sich einiges bei mir getan. Rückwirkend betrachtet hätte ich Anfang des Jahres nie daran gedacht, dass dieses Jahr eine Art Metamorphose für mich bereit hält.

Ich habe, das Jahr rückwirkend betrachtet das Gefühl, aus einer kleinen pummeligen Raupe, die sich gern unter Laub und Geäst im Haus versteckt hat, ist ein kleiner pummeliger Schmetterling geworden, der sich gerne die Flügelchen schüttelt, schick macht und hinaus in die Welt flattert. Ja, „schick machen“, das mache ich in letzter Zeit gerne. DAS habe ich unter anderem meinem Mann mit seinen Nerven aus Drahtseil, dem Zuspruch der Kollegen und letztendlich auch meiner Geldbörse zu verdanken.

Nicht nur meine Nagellack- & MakeUpSammlung wächst, auch die Anzahl der Stufen, die ich steigen kann, ohne aus der Puste zu kommen. Und alles nur von einmal die Woche schwimmen gehen & Glimmstengel weglassen. Vor zwei Wochen war ich noch der Meinung, ich könnte, nein ich müsste wieder anfangen zu rauchen. Jeder Einkauf machte mich nervös vor der Kasse, da lauern schließlich die Zigaretten. Doch meine Schwiegermama soll von uns nachträglich zum Weihnachtsfeste Zigaretten bekommen. Sie ist mit meiner Schwägerin die beiden letzten in meinem Familienfeld, die rauchen.

Nun liegen zwei große Schachteln Kippen in meiner Küche, direkt über meinen ganzen Pillchen und es juckt mich nicht einmal. Ich hatte es mir schlimmer vorgestellt. So ist es ja meistens:

  • Erstes Diktat in der Grundschule – „Hatte ich mir schlimmer vorgestellt“
  • Erster Vokabeltest im Englischunterricht der Realschule – „Hatte ich mir viel schlimmer vorgestellt“
  • Erstes Mal alleine ins Kino – „Hatte ich mir schlimmer vorgestellt“
  • Erste eigene Wohnung, so viele Verpflichtungen – „Hatte ich mir schlimmer vorgestellt“

Im Nachhinein ist es alles nicht so schlim, wie man es sich ausmalt. Also rechnen wir weiter mit dem Schlimmsten und hoffen auf das Beste, auch im Jahr 2013.

Und mit dieser Hoffnung sind wir nicht alleine, sei es jetzt meine Eltern & Schwiegereltern oder mein Mann oder meine Kollegen.

 

 

Ein Gedanke zu „Fazit nach 736 Tage rauchfrei

  1. Together with the whole thing which appears to be developing inside this subject matter, many of your points of view are generally relatively refreshing. Nonetheless, I appologize, but I do not give credence to your whole strategy, all be it radical none the less. It seems to everyone that your comments are generally not totally justified and in fact you are generally yourself not even thoroughly convinced of the point. In any case I did take pleasure in looking at it.

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