Chaosüberblick – Oktober

Nun ist er rum, der Oktober und ich kann euch schon verraten, dass ich den ganzen Oktober nicht ein Mal Zuhause war. Denn ich war ja, ich berichtete hier, seit dem 29. September in Bad Hersfeld. Und auch wenn ich nicht Zuhause war, so ganz brav bin ich nicht geblieben, aber lest selbst …

 

gelesenIm Oktober habe ich es endlich geschafft, den zweiten Teil von 50 Shades of Grey zu Ende zu lesen. Ich finde ihn genau so fesselnd, wie den ersten Teil. Bald bin ich wieder in der Bücherei und werde mir auch den dritten Teil ausleihen. Und wie schon letzten Monat gedroht, habe ich mich tatsächlich daran gesetzt, die Rezension für den ersten Resident Evil Roman vorzubereiten. Das ist gar nicht so einfach und ich bin ein wenig unschlüssig, wie ich das ganze aufbaue. Sollte also jemand gute Informationen dazu haben, wie immer: Ab damit in die Kommentare oder hier oder dort verlinken 😀

DepressionTja, da ist nun der Oktober wirklich rum und ich bin diesen kompletten Monat in der Rehaeinrichtung geblieben. Es war echt nicht leicht, vor allem am Anfang. Ich, die im Februar schon die Koffer packen wollte, weil es im September wo auch immer hin ging, hatte die erste Woche massiv mit Heimweh zu kämpfen. Wie kamen nur mein Mann und die Katzen ohne mich zurecht? Oder besser wie sollte ich ohne meine kleine Familie zurecht kommen? Doch nach einer Woche Trauer und gutem Zuspruch von Bezugsschwestern und Therapeuten ohne Ende habe ich mich dennoch eingelebt. Zu guter Letzt halfen mir dann noch das Ergometer, der Kicker, das Schwimmbecken im Haus und eine Menge liebenswerter Menschen, mit den Emotionen zurecht zu kommen. Ich hoffe, dass der Kontakt zu einigen weiterhin halten wird. Es ist schön zu wissen, dass man zwar einen Knall hat, damit aber nicht alleine ist!

gezocktDas kann ich kurz und bündig machen: Gezockt habe ich in der Reha so gut wie gar nichts. Nicht einmal ein Browsergame oder übers Handy. Dazu habe ich nämlich aktuell so gar keinen Zugang, geschweige denn ein interessantes Spiel mit Langzeitmotivation. Bei vielen Spielen, die ich am Handy gedaddelt habe, hat sich auf langer Sicht nur noch Langeweile breit gemacht. Wer auch da einen Tipp oder eine Anregung für mich hat, wie immer: ab in die Kommentare damit oder hier oder dort verlinken 😉 Kurz vor der Reha ist dann auch noch die Spielzeit von meinem World of Warcraft Account abgelaufen. Ich denke, es ist gut so. Das Spiel habe ich, auch ohne große Raids zu sehen, durch. Wenn es free2play wird, komme ich vielleicht wieder, aber DAS weiß ich noch nicht. Dafür habe ich ja auch noch Tera und Minecraft. Diese Spiele habe ich auch nicht in der Reha vermisst, naja gut, ein bisschen.

gesurftDie Geschichte des Uploadplanes ist eine Geschichte voller fehlender Zeit, vor allem für den letzten Monat. Ich habe es vor der Reha leider nicht geschafft, für euch die entsprechenden Aufnahmen vorzubereiten. Von daher war wenig los auf meinem YT-Kanal im letzten Monat in Sachen Upload, um es mal milde auszurdrücken. Dafür habt ihr immer mal wieder artig meine alten Videos angeschaut <3 Danke! Doch im kommenden Jahr wird wieder etwas kommen. Verraten werde ich es noch nichts genaues.

BesuchDann wäre schon der Oktober rum und ich habe nicht einen Fuß in die heimatliche Wohnung gesetzt. Und ich gestehe, ich habe die Wohnung an sich nicht vermisst. Das Zuhause, das habe ich sehr wohl vermisst. Doch habe ich auch gemerkt, dass Zuhause ist da, wo Dein Herz schlägt. Sicher, wir können in Deutschland froh sein, dass jeder, der nicht obdachlos sein will, das auch nicht sein muss. Doch mir ist es egal, wo mein Dach über dem Kopf ist. Ich habe im Oktober mehr als einmal gelernt: Zuhause ist da, wo meine Familie ist. Und als die Tränen über die Abwesenheit von meinem Mann langsam weniger wurden, konnte ich mich auch mit mir selbst beschäftigen. Und DAS habe ich in Bad Hersfeld auch gemacht. Ich war auf dem Rummel, habe mehrmals das Kino besucht und bin immer wieder in die Innenstadt gegangen, um zu schauen und einen Kaffee zu trinken. Ich hoffe, dass ich einiges aus Bad Hersfeld auch mit nach Hause nehme und mein Mann und ich mehr gemeinsam unternehmen, unsere Sorgen vergessen können und uns etwas amüsieren können. Ich lasse es euch auf jeden Fall wissen.

KatzenImmer wieder habe ich Bilder von meinem Mann bekommen, die beweisen sollten, dass die Katzen mich unheimlich vermissen. Aber ich habe immer nur einen zufriedenen Mann mit zwei Katzen kuscheln gesehen. SIE schienen sich perfekt mit der Situation arrangiert zu haben, dass ein Dosenöffner nicht im Haus ist. Jaha, so hat mein Mann mal gemerkt, was für Aufgaben noch alles anfallen, wenn man Haustiere und keine Frau in der Nähe hat. Es hat mich schon immer wieder gefreut, wenn mein Mann mir schrieb, dass er froh sei, wenn ich wieder bei ihm bin. Auch wenn es nur darum geht, dass ich dann meine Aufgaben wieder übernehme. Und so ein bisschen hoffte ich auch, dass unsere Katzen mich doch etwas vermissten.

KleidNatürlich hatte ich nicht alles mit zur Reha. Ich hatte mich nämlich darauf eingestellt, das Rehagebäude nicht zu verlassen. Und dann kam doch vieles anders, ich knüpfte doch Kontakte und zog mich nicht zurück. Man machte es mir aber auch verdammt leicht, sich an so liebe Menschen zu gewöhnen. Und so wollten wir dann doch tatsächlich mal abends etwas unternehmen. Natürlich war ich bekleidungstechnisch nicht darauf vorbereitet. Also ab in die Innenstadt des Rehaortes und die örtlichen Bekleidungsgeschäfte gestürmt. Ein neues Kleid und eine neue Hose, sowie ein Comicshirt mussten es doch sein. Die Klamotten trug ich gerne und fühle mich auch Zuhause wohl darin. Da ich aber da noch Lenny hatte, habe ich leider keine schönen Bilder. Aber es kommt im Dezember sicher noch ein Stylingbeitrag zum Feiertagsoutfit.

Nagel1Ich gebe zu, dass ich es mehr vermisste, als ich zuvor befürchtete, der Glitzerkönigin die Nägel zu lackieren. Und so geschah es, dass ich immer darauf achtetete, dass meine Nägel in Ordnung waren und blieben. Doch nicht nur bei mir schaute ich genau auf die Finger. Auch eine Freundin eines Mitpatienten habe ich die Nägel lackiert. Sie war sehr begeistert und ich hoffe, dass das Design trotz viel Desinfektionsmittel noch lange angehalten hat. Und ihr glaubt nicht, wie schnell sich in einem kleinen Zimmern der Geruch nach Nagellackentferner verbreiten kann. Wer aber glaubt, dass sich der Geruch genau so schnell wieder entfernen lässt, der irrt. Oft dauerte es Stunden, bis der Geruch trotz offenem Fenster wieder draußen war. Dabei hatte ich extra schon die Hygienebeutel auf dem WC für die Wattepads zweckentfremdet.

Und in genau so einem Hygienebeutel habe ich auch meine aufgebrauchten Produkte aufgehoben. Doch da kam mir eine Putzfrau zuvor und schmiss all die leeren Verpackungen weg! /o\ Naja, hätte das Video eh nicht bearbeiten und erst recht nicht hochladen können. So bleibt also wieder die Krone bei @Miezedeluxe87:

aufgebraucht@miezedeluxe87

Wenn auch Du mal mit mir und anderen gemeinsam um die AufgebrauchtKrone kämpfen willst, schicke bis zum letzten Tag des Monats ein Bild Deiner Sammlung an aufgebraucht@chaoskaddy.de mit Deinem Namen im Betreff. Ich pack es dann entweder in meine Videos oder auf den Blog hier.

Und wie immer am Schluß: Bei Fragen, Anregungen und/oder Kritik könnt ihr hier, da oder unten in die Kommentare es mich wissen lassen. Vielleicht habt ihr auch schon mein Kontaktformular gefunden 😉

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