Chaosüberblick – Juni

BudChuckEine gute Seele meiner Timeline hat meine Emotionen für den Juni in einem Satz zusammen gefasst. So sagte mir @MissDinchen in einer WA-Unterhaltung mit mir folgendes: „2016 isn Arschlochjahr“ Ich fand ihn sehr passend und schrieb ihn mir direkt zum 29.06.2016 in meinen Kalender als Bild/Spruch des Tages. Ich finde ja auch, dass mit diesen Worten zum Juni eigentlich alles gesagt ist. Ich habe aber auch die Hoffnung, dass es im zweiten Halbjahr nun alles Friede, Freude, Eierkuchen wird.

Uneigentlich wäre mir dieser Blogpost dann aber doch etwas zu kurz geraten. Außerdem fehlen hier ja auch noch ein paar Kategorien. Wollen wir mal loslegen:

 

DepressionDieser Monat war gar kein guter für meine Depression, sie kam kaum zu Wort. Ich hatte einen Großteil der Zeit, die ich mich nicht ablenken konnte, damit zu tun, meine Wut unter Kontrolle zu bekommen und sie nicht in für mich schädliche Bahnen ausbrechen zu lassen. Immer wieder in meinem Leben habe ich gedacht, es ist nicht okay, wütend zu sein. Man darf andere Menschen einfach nicht merken lassen, dass man wütend ist. Sie wenden sich von mir ab und am Ende bin ich vollkommen allein.

Doch das stimmt nicht. Wut ist okay, vollkommen okay. Solange man sie nicht gegen sich selbst oder andere Menschen richtet. Man kann aus Wut endlich die erhoffte Kraft schöpfen, seinen sprichwörtlichen Arsch hoch zu bekommen und Antrieb haben. Anfangs wußte ich nicht, wohin mit all der Wut. Mammuts jagen oO(ein Spruch aus der Reha für irgendwelche Sportaktrivitäten) klappte leider nicht. Zum einen fehlt noch immer die finanzielle Sache und zum anderen reagiere ich im Moment etwas arg allergisch auf Sonne.

Um meine Wut nicht gegen mich zu richten, habe ich also angefangen, sie gegen die Sachen zu richten, die mich stören und wütend machen. Daraus ist unter anderem eine zwei-Tage-Aktion geworden, in der ich meinen Schreibtisch verschönert und aufgeräumt habe \o/

Die nächste Station wird die Küche sein. Dort treiben schon einige Sachen seit Monaten meinen Puls in die Höhe, sobald ich sie auch nur sehe. Und da leider keiner an meiner Türe klingelt & sie weg macht, werden wir wohl unsere Finanzen durchrechnen. Es wäre doch gelacht, wenn wir es nicht schaffen würden, die Küche etwas aufzuhübschen mit dem, was wir dahaben und ein paar Kleinigkeiten, die sicher nicht all zu teuer sind.

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gelesenLangsam, ganz langsam arbeite ich mich im dritten Teil von „Shades of Grey“ vorran. Irgendwie zieht er sich wie Gummi und die Spannung scheint weg zu sein. Doch ich bin auch erst bei Seite 47. Bis jetzt überzeugte mich nur das erste Buch absolut. Da konnte ich das Buch kaum weglegen, da es ja sehr fesselnd  geschrieben wurde. Inzwischen warte ich auf die Intrigen, die uns auf der Buchrückseite angekündigt werden. Doch wie soll man einen Mann, der sich scheinbar alles erkaufen kann, intrigieren? Ich werde trotzdem dran bleiben. Denn bevor auch der dritte Teil nicht gelesen wurde, fange ich die Geschichte aus der Sicht von Mr. Grey nicht an.

Irgendwann kommt dann auch mal noch der Film. Auch ich möchte mich davon überzeugen, ob er wirklich so schlecht ist, wie einige behaupten. Nur weil Grey nicht ihren Erwartungen entspricht. 

 

geschriebenJa, die Entstaubung der Glitzergedanken hat etwas gebracht, nämlich „das Tattoo“. Ansonsten werden andere Geschichten und Gedanken im Keim erstickt, da ich mich nicht lange auf etwas konzentrieren konnte. Ich habe immer wieder Lazy die Schuld gegeben, da es an meinen Augen ja nicht liegen kann. Und dann? Dann habe ich auf Drängen meines Mannes einen anständigen Sehtest gemacht und mich auch nicht wirklich angestrengt, sondern entspannt aus den Augen geschaut. Und siehe da, ich habe eine leichte, sehr leichte Sehschwäche.

Inzwischen trage ich eine Brille. Hauptsächlich trage ich sie, wenn ich mich länger konzentrieren muss, wie zum Beispiel bei diesem Post. Die Konzentrationsfähigkeit ist noch nicht ganz so, wie ich mir das wünsche. Doch ich habe schon einige Ideen in grobe Formen gebracht und es macht wieder Spaß, wieder zu lesen, schreiben und basteln. 

 

gezocktAuch diesen Monat bin ich wieder meinen Games treu geblieben. Sowohl Minecraft, als auch World of Warcraft lässt mich nicht los. Eher im Gegenteil, wir haben uns das neue Addon vorbestellt und werden es zum Releasedatum auch spielen können. Auch wenn das heißt, dass wir uns die nächsten paar Wochen sehr viel von Nudeln ernähren dürfen. Immerhin sollen Nudeln ja glücklich machen, hihi. Und doch fehlt mir ja so ein bisschen das Neue, das Unbekannte. Leider sind mir keine kostengünstigen Spiele bekannt, die man antesten könnte. Wenn ihr da also Empfehlungen habt, gebt mir doch mal Bescheid, hier oder unten in die Kommentare. Bin da wirklich dankbar für.

 

gesurftTja, läuft wieder alles, wie am Schnürrchen: Twitter, Youtube und meine Blogs. Wenn da nicht dieses kleine Plugin wäre, welches in meinem bestimmten Bereich einen fatalen Fehler auslösen würde und ich es so nicht verwenden kann. Ich hoffe, dass ich das Problem diesen Monat lösen kann. Aktuell ist mein Nervenkostüm nicht sehr dickhäutig und ich gehe für Kleinigkeiten an die Decke. Nicht, dass noch Tastaturen oder Monitore durchs Fenster fliegen. Das will ja keiner, oder? ODER? 

 

KatzenDen beiden Fellpfoten ging es diesen Monat super, keine großen Katastrophen und so schlummerten sie viel. Als es zu warm in unserer Wohnung wurde, schliefen sie sogar nicht in unserem Bett. Sie haben sich freiwillig aufs Laminat oder ins Büro verzogen. Der Platz auf den Küchenstühlen unterm Esstisch nahe des kühlem Heizkörpers war nachts auch sehr beliebt. Manchmal durften wir morgens mit den Katzen um einen Platz am Frühstückstisch kämpfen. Nach einiger Überredungskunst und eine arge Schiefstellung der Stühle hatten sie ein Einsehen und ihr Personal frühstücken lassen.

Sobald es wieder kühler wurde, war ein Bett ohne Katzen wieder kaum denkbar. Da wurde auch länger geschlafen, als sonst. Manchmal schien es, als wollten sie nicht, dass wir aufstehen.

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BesuchDirekt Anfang des Monats trieb uns Blizzard aus dem Haus! Jaha, Du hast richtig gelesen. Der Spielehersteller, der sonst dafür sorgt, dass wir stundenlang am PC sitzen, trieb uns nach draußen. Wir fuhren nach Mülheim ins Kino, um uns „Warcraft – The Beginning“ anzuschauen. Und damit fing es an, der #KhadgarCrush  Sie haben mit Ben Schnetzer aber auch ein Schnuckelchen für die Rolle des jungen Khadgars gefunden. Hätten wir die UCI-Unlimited-Card gehabt, wir wären sicherlich mindestens eine Woche lang täglich in den Film gegangen. Mein Mann, um die Effekte zu analysieren und ich, um noch mehr EasterEggs rund um Khadgar zu finden. DAS ist auf jeden Falle in Film, den wir uns auf BlueRay gönnen werden. Auf DIESEN Tag freue ich mich auf jeden Fall!

Ich hatte noch mehr vor im Juni: mit dem Rad nach Mülheim oder Duisburg fahren und in einem Tierheim mit Hunden Gassi gehen. Die liebe @JMacLean wollte ich nach der Arbeit auch besuchen mit dem Fahrrad und mit ihr zusammen ein Eis essen. Doch mein Körper meinte: LoooooL, nope! und entwickelte eine Überempfindlichkeit gegenüber Sonnenstrahlen. Hallooooo Sonnenallergie, mit der ich auch jetzt noch kämpfe und gemeinsam mit meinem Hausarzt nach der Ursache forsche. Wir haben mein Antidepressiva in Verdacht. Wie schön, dass meine Dame für Redebedarf seit Anfang dieser Woche in ihren wohlverdienten Urlaub gestartet ist, für vier Wochen! 

Von einem Termin konnte mich die Allergie allerdings nicht abhalten. Gegen Ende des Monats haben mein kleiner Bruder und seine langjährige Freundin sich das Jawort gegeben. Es war ein sehr schöner Moment und hat mich an meine Hochzeit erinnert, die ja auch schon einige Zeit her ist. Es war Gott sei Dank nicht zu warm und ich habe mich im sprichwörtlichen letzten Moment umentschieden, was die Garderobe anging.

 

KleidJa, es war die Tage vor der Hochzeit meines Bruder nicht gerade kühl. Und ich wäre gerne in einem Kleid zur Hochzeit gegangen. Doch mit meiner Kleidergröße gibt es nur wenige Kleider, die nicht gerade nach Sack aussehen. Und ein paar Tage vor der Hochzeit hatte ich wirklich einen Glücksgriff. Ein Kleid, nicht wirklich lang und dann auch noch passend für meine Größe. Ich fühlte mich nicht ganz so kugelhaft oO(Ja, der Bauch ist in den letzten Monaten arg gewachsen ) Und dann war mir klar, wieso ich es so toll fand und wieso es so gut passte: Es war aus der Umstandsmodenabteilung vom C&A. Naja, ich müsste lügen, wenn ich sage, dass ich nicht etwas arg geknickt war. Ich habe es trotzdem mitgenommen. Ich fühlte mich einfach zu hübsch in dem Kleid und darauf kommt es ja schließlich an, sich in seiner Haut wohl zu fühlen. Und hier ist das gute Stück:

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Nagel1Eigentlich sollte ich mich freuen, dass meine Gelnägel inzwischen mindestens ihre drei bis vier Wochen halten. Da aber ein Monat maximal 4,5 Wochen hat, kommt es selten vor, dass ich mir zwei mal im Monat die Nägel mache. Das letzte Design aus dem Mai habe ich nur gewechselt, weil ich die Farbe doch recht satt hatte, gebe ich zu. Die grundsätzliche Farbe, das Grün, war eine wunderschöne Farbe, die aber leider nur zur Geltung kam, wenn ich mir unter eiskaltem Wasser die Hände gewaschen habe. Und wirklich lange ist sie auch nicht geblieben. Wenn die Fingerspitzen dann wieder warm wurden und kurzfristig der Ombrestyle durchkam, sah das schon sehr gut aus. Ich habe schon soooo eine Liste an Ideen, die ich versuchen will und nun steht da „Farbverlauf mit der Schwammtechnik“ auch drauf. Nun aber zu meinen Nägeln im Juni und passend zum Kleid:

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„… same procedure as every year,James!“ Ja,es ist wieder Zeit für *Trommelwirbel*

Aufgebraucht im Juni

Wieder haben meine Leserinnen @Miezedeluxe87 und @dudeldumm ihre geleerten Produkte für mich gesammelt, fotografiert und mir das Bild zukommen gelassen.

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Auch dieses Mal steht die Reihenfolge eindeutig fest und ich finde es schön.

Du möchtest auch mal mitmachen und vielleicht die Krone an Dich reißen? Dann fotografiere Deine leer bekommenen Beautyprodukte vom Juli und schicke mir das Bild und Deinen Namen bis zum 1. August zu. Schon bist Du auch dabei. Es ist wirklich interessamt zu sehen, welche Produkte andere Menschen so nutzen. Vielleicht entdeckt man etwas, was man gar nicht genutzt hätte.

Zum Schluss für euch noch ein Lied, was mich seit einigen Tagen sehr häufig begleitet.  

Danke sehr für Deine Aufmerksamkeit und bitte sehr für den Ohrwurm, gern geschehen! 

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