Chaosüberblick – Februar

Kaum dreht man sich zwei Mal um, schon war der Januar um. Das Gleiche ist auch mit dem Februar passiert. Ratzfatz ist jetzt plötzlich Anfang März. Und was nicht alles im Februar passiert ist! Wir hätten da zum Einen … hups. Dann fallen wir mal doch nicht mit der Tür ins Haus und arbeiten schön eine Kategorie nach der anderen ab. Also losgelegt:

 

 

Lazy und ich sind inzwischen ein eingespieltes Team und trainieren mindestens zwei Mal die Woche. Der Sport hilft zum einen, mich auszupowern. Meine Mammuts werden gejagt für dessen Jagd ich eine ganze Menge Adrenalin im Körper habe und es immer wieder aufbaue. Oder es gibt ja solche Menschen, ihr wißt was ich meine. Man sieht sie und der Puls geht schon mindestens einmal 20 oder 30 Schläge nach oben. Fangen diese Menschen dann auch noch an, ungefragt aber hörbar neben einem zu atmen, könnte man ausrasten. Für diese Art Menschen habe ich im Februar einen neuen Begriff gelernt: Arschlochengel. Zum einen ja, diese Menschen können ein Arsch sein, schon alleine durch pure Anwesenheit. Und man darf sie dann als Engel sehen, dass sie einem geschickt worden sind, seien wunden Punkte zu bearbeiten, schützen und heilen lassen. Doch Lazy und ich sind uns einig, bei einem Punkt lassen wir nicht mit uns reden. Da ist es wichtig, den Mund aufzumachen und das ist bei dem Punkt Ausländerfeindlichkeit. Wenn man pauschal alle eingewanderten Menschen als Schmarotzer betiteln sollte, regen wir uns noch immer auf, lautstart!

Juchu, es kam eine E-Mail zur Erinnerung aus der Bibliothek, dass ich ja noch Bücher von denen Zuhause habe. Und entweder könne ich sie verlängern oder zurück bringen. Da ich sie noch nicht zu Ende gelesen habe, sind sie also von mir verlängert worden. Da ich das aber nicht pünktlich machte, haben sie mir Gebühren aufgebrummt, was natürlich richtig ist. Die bin ich zusammen mit Hubby Ende Februar endlich dann bezahlen gegangen.

Und wo ich schonmal da bin, da bleiben wir auch hier. Und wie kommen jetzt die zusätzlichen Bücher in meinen Arm? Naja, dann kann ich sie auch ausleihen.  Und so sind wieder einige Bücher mit mir nach Hause gekommen. Ob ich im März dazu komme, sie zu lesen? Ich halte euch wieder auf dem Laufenden.

Yay, ich weiß zwar nicht, wie ich das organisieren soll, doch ich möchte meine Aufnahmen weiter machen. Neben Minecraft möchte ich auch die Instanzen in World of Warcraft weiter aufnehmen. Denn Muhnica ist nicht umsonsten geboren und erstellt worden. Immerhin hat sie ja auch ein beachtliches Level erreicht. Ich hoffe, dass ich sie bis zum Release vom Addon auf Maximallevel bekomme, damit wir die aktuellen Instanzen mal zu Gesicht bekommen. Wäre doch klasse, oder? Oder?

Unser Arne vermisst wohl langsam aber sicher seinen ToniBuddy. Immer wieder tigert er mauzend durch die Wohnung. Er lässt sich auch nicht beruhigen und kuscheln will er nicht lange. Ich hoffe, dass er sich an seine Rolle des einsamen Kerls gewöhnt. Denn noch einmal zwei Tiere gleichzeitig zu haben, ist dann ein hohes finanzielles Risiko. Es wäre schlecht zu wissen, dass ihm das alleine sein nicht gut tut und ihn trotzdem keinen Buddy an die Seite stellen zu können.

Da ich sowieso 3x die Woche nicht eher nach Hause komme, bzw am Wochenende aus dem Haus gehe, war ich froh, dass wir im Februar nicht aus dem Haus gegangen sind. Was für soziale Termine mit so einer Umschulung einherr gehen, davor warnt einer ja auch keiner. Erst recht warnt da keiner vor, wenn man sich für andere einsetzt und ein Teil vom Team der Rehavertretung wird. Plötzlich kann man sich einerseits einsetzen, wird aber andererseits auch vorgespannt von Rehabilitanten. Da muss man einfach lernen sich abzugrenzen und den eigenen Akku wieder aufladen. DAS kann ich am besten Zuhause, bei Hubby mit kuscheln, gemeinsam zocken oder TV schauen. Und dann ist da ja auch noch Netflix ’n chill :-D

Diesen Monat hatte ich fast vergessen, mich vermessen zu lassen vom Ehemann. Also mit Maßband, Zettel und Stift am Abend des letzten Tages vom Februar zu ihm hin und ihn messen lassen. Ich muss sagen, ich war schon mächtig nervös, als er eine Zahl nach der anderen auf den Notizzettel schrieb. Bin ich vom Umfang geschrumpft oder ist er doch eher gewachsen? Vor allem in den letzten zwei Wochen schaffte ich es, drei Mal in der Woche Sport zu machen. Die Waage am Morgen zeigte im Gegensatz zum Vormonat sogar 2kg weniger an \o/ Und dann kamen die Zahlen, ich verglich sie mit denen eine Reihe drüber. Und was soll ich sagen?! An jeder Stelle habe ich vom Umfang her abgenommen! An der Hüfte sogar 8cm, ACHT ZENTIMETER! Mir kamen die Tränen vor Freude. Und genau DAS sind, meine lieben Leserinnen und Leser diese Momente, die mich motivieren, nach einem langen Sonntagabend im Partykeller, mit wenig Schlaf die Nacht danach und montags noch eine Teambesprechung der Rehavertretung mich Zuhause auf mein Ergometer zu setzen und 30 Minuten zu trampeln. Oder an einem Mittwoch, wenn einem nach vier Stunden Verwaltungsrecht der Schädel brummt sich trotzdem umzuziehen und das Muskeltraining im Fitnessraus durchzuziehen. Oder der Freitag, mitten in den Stunden sich ins Nass zu werfen und anstelle wie eine Boje im Wasser zu treiben, die Arschbacken zusammen zu kneifen und entweder Bahnen zieht oder Aquajogging machen. DIESE Momente, wenn man merkt, hey Du wirst definierter, Du kommst schneller und einfacher die Treppen hoch oder bergauf kannst Du bequem mit dem Fahrrad radeln.

Das Praktikum steht bevor. Die Zahlen der Messaktion sagen gute Werte vorraus und doch gab es diesen Monat keine Kleidungsstücke. Man muss ja auch nicht jeden Monat etwas kaufen, wir erst recht nicht. Aber ich glaube im Laufe vom März werde ich mal die eine oder andere Bluse oder andere Oberteile anprobieren. Welche Kleidergröße ich brauche, weiß ich aktuell eh nicht. Ich merke aber, dass die aktuelle Kleidung immer besser sitzt, manche Hosen sogar rutschen ohne Gürtel. Bei anderen Hosen muss ich den Gürtel sogar enger schnallen. Herrliches Gefühl, auch in „alter“ Kleidung.

Auch in Sachen Gelnägel bekomme ich den Bogen immer besser raus. Es mindern sich von Mal zu Mal die Liftings. Die Formen werden regelmässiger und der Umgang mit Pinsel oder anderen Werkzeugen fällt auch immer leichter. Diesen Monat habe ich mir gleich zwei Mal die Nägel neu gemacht.

Was nämlich nicht so gut funktioniert, ist einfacher Nagellack zwischen die Gel- und Schutzschichten. Das macht das Gel wohl bröselig und, so habe ich das Gefühl, provoziert Liftings. Also versuchte ich das Design noch einmal mit Gelfarben. Und siehe da, das Design hielt klasse. Der Nachteil an sehr auffälligen Nägeln ist, dass man sich schnell daran satt sieht. Und Chlorwasser, das vertragen sie auch nicht so gut. Also von den Farben der Flagge der Pansexuellen wie hier …

… zu einem anderen unauffälligem Design….

… um es dann wieder etwas auffälliger zu gestalten….


Ich hatte im Februar leider das Pech, dass ich mich ziemlich schnell satt gesehen habe an meinen Designs. Also alles auf Anfang.

Warten wir mal ab, welche Designs im März anstehen, denn Anfang der 10. Kalenderwoche habe ich ein Vorstellungsgespräch für eine Praktikumsstelle. Ich freue mich sehr darauf, bin im gleichen Maße aber auch aufgeregt. Aufgeregt bin ich auch, wer mir alles sein

geschickt hat. Wollen wir mal schauen

Wer hätte mit dieser Masse an Sachen gerechnet, nachdem der Januar schon so produktlastig was leere Kosmetika angeht? Ich nicht, aber mein Alltag ist immer wieder für eine Überraschung gut.

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