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Eckis Strickjacke

Ja, wie bin ich vorgegangen? Im Nachhinein betrachtet sehr chaotisch :-) Zuerst habe ich beim Rückenteil angesetzt. Dazu habe ich meinen Mann vermessen und eine kleine Maschenprobe angesetzt. Diese stellte sich nach den ersten 20 Reihen als Flop heraus. Warum auch immer, sie hatte nicht funktioniert. Oder hatte ich vergessen, dass das Bündchen sich zusammenzieht? ;-)

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Wollprojekte 2015

Das komplette 2014 habe ich mehr oder weniger meine Handarbeitssachen ignoriert. Aber warum eigentlich? Es entspannte so schön. Also werde ich mir dieses Jahr zwei Projekte vornehmen, die auch dieses Jahr zu Ende gemacht werden. Den Glauben an den eigenen gefertigten Pullover habe ich aufgegeben. Die Wolle habe ich inzwischen für unsere Zugluftstopperpeniswurst genommen. Der hält sich prima vor der Türe. Und jetzt, wo er so unscheinbar im Flur liegt, sieht er weniger wie ein Penis, mehr wie eine Wurst aus. Und da sehr viel Wolle für die Wurst drauf gegangen ist, brauche ich, wenn ich doch einen eigenen Pulli stricken will, neue Wolle. Aber nehme mir ja, wie schon geschrieben, erst einmal Sachen vor, die schon angefangen sind. Und da habe ich einige, zum Beispiel: Weiterlesen

Armband – Liebe Glaube Hoffnung

 

 

 

 

Matrial

  • Perlen und weiteres Zubehör nach Anleitung für einen Herz, einen Anker und ein Kreuz
  • 15-17cm lange Kette [je nach Handgelenkstärke]
  • Verschluss
  • Metallringe zum Befestigen der Anhänger an die Kette

Fertigstellung

Die Anhänger nach Anleitung herstellen. Ich habe die drei Symbole aus dem Buch „die 100 schönsten Perlenfiguren“ ISBN 978-3-7724-5664-5 Bst.-Nr. 5664, welches ich mir aus der Anhaltischen Landesbücherei Dessau ausgeliehen habe. Bei der Fertigsstellung wird in der Anleitung direkt gesagt, wo die Karabiner angebracht werden. Ich habe die Karabiner durch feine Metallringe ersetzt.

Nachdem alle 3 Anhänger fertig sind, die Kette zurechtkürzen und den Verschluss anbringen. Die Anhänger an die gewünschte Position mit den Ringen befestigen. Wer sich nicht entscheiden kann, kann ja die Karabiner an den Anhängern lassen und regelmäßig wechseln.

Und schon ist das Armband mit den Symbolen für Liebe, Glaube und Hoffnung fertig. Viel Spaß beim Nachbasteln.

LiebeGlaubeHoffnung

Plüsch-Sammlung

Endlich komme ich dazu, meine Handarbeiten in einem Sammelsurium zur Ansicht hier hoch zu packen. Im Moment scheint die Galerie unübersichtlich. Ich gebe mir Mühe, Anleitungen zu den einzelnen Puppen hoch zu laden. Die einzelnen Beiträge werden schon erstellt.

 

 

 

Da ich jedes mag, als wäre es mein erstes, sind sie weder nach Entstehungsdatum, noch Beliebtheitsgrad aufgelistet :-)

 

Katzenspielzeug

Nicht nur in Sachen Nägel lass ich mich vom Internet inspirieren. Auch bei der Handarbeit stöbere ich oft stundenlang von einer Seite zur anderen. Aber bei YouTube kann man auch fündig werden. So bin ich durch ein Video auf eliZZZa [hier geht es zu ihrer Homepageaufmerksam geworden. Sie macht hin und wieder, das letzte ist auch schon einiges her, Strick- und Häkelrätsel, welches ich leider zu spät entdeckt habe. Mich hat es aber nicht davon abgehalten, das nach zu häkeln.

Und es blieb natürlich nicht nur bei einem, aber schaut selber:

Die Einzelteile sind sehr einfach und schnell zu häkeln, das Zusammenhäkeln erfordert ein bisschen Fingerfertigkeit, da man sie noch nebenbei mit Watte füllt. Der Ball wird aus drei Ringen hergestellt, nicht zusammen gesetzt sieht das Spielzeug so aus:

Leider finde ich die schöne Erklärung auf der Homepage von eliZZZa nicht mehr. Es ist ein sogenanntes Amish Puzzle, welches ich grundsätzlich als Katzenspielzeug gemacht habe. Mein Mann wollte auch einen und hat diesen dann als Handyhalter umfunktioniert.

Teddüüüüh

Nachdem einige Yodas abgearbeitet waren und in meine Auftragsannahme etwas Ruhe eingekehrt war, überlegte ich mir schon eine neue Idee. Da kam mir ausnahmsweise mal der TV zur Hilfe. Denn hinter mir [nein, wir haben unser WohnEssBüro nicht um die Glotze herum gestaltet!] hörte ich dieses typisch tiefe Teddüüüüh, welches wir alle von Mr Bean kennen. Wie automatisch griff ich zu meiner dunkelbraunen Wolle und fing an zu häkeln.

Nachdem ich das erste Mal inne hielt, war ich schon recht weit, was mich sehr erstaunte. Aber schaut selber:

Der zweite Arm war zu diesem Zeitpunkt natürlich auch fertig, aber noch nicht angenäht. Das ist im Übrigen gar nicht so einfach, die Arme gleich hoch anzubringen, wenn etwas keine Knochen hat, an denen man sich orientieren kann, wie beim Menschen. Aber auch das ist mir geglückt.

Dann kam das Problem mit der Schnauze und den Augen. Erst wollte ich Knöpfe nehmen. Ich bin mit meinem Mann quer durch Dessau geradelt, bis wir die scheinbar richtige Größe gefunden haben. Natürlich habe ich den Teddüh nicht mitgenommen, was die Suche erschwerte. Aber ich habe mich zum Schluss dann doch für gehäkelte Knöpfe entschieden. Das sieht, wie ich finde, schön aus. Was sagt ihr?

Voller Stolz wanderte dieses Kerlchen natürlich auch über Twitter und auf das Handy von meinem Mann. Gleich meldeten sich zwei Kolleginnen, die unbedingt für ihre Männer/Väter einen solchen haben wollten. Da ich natürlich brav & anständig erzogen bin, habe ich mich sofort an die Umsetzung dieser Arbeit gesetzt.

Ich erkundigte mich, nachdem diese Geschenke überreicht wurden, ob sie beim tatsächlichem Empfänger gut angekommen waren, machte ich mir doch ein bisschen Sorgen, sie seien zu unperfekt. Aber entweder waren es gute Schauspieler, oder die Empfänger nahmen die kleinen Fehler als Einzigartigkeit der Handarbeitskunst hin und ihnen gefiel das Geschenk wirklich.

Yoda

Auch ich bin der Niedlichkeit der Amigurumi verfallen. Angefangen hat es eben mit diesem kleinen Kerlchen, deren Anleitung ich kostenfrei im Netz gefunden habe. Er war so niedlich, dass ich einfach nicht widerstehen konnte, ihn nach zu arbeiten.

Man konnte die Fertigstellung bei G+ und Twitter verfolgen, da ich dort hauptsächlich virtuell zu finden bin.

 So war der erste Stand der Dinge, man konnte schon erahnen, was bzw. wer es werden sollte. Dies war der einfache Teil, denn Kopf und Körper werden durchgängig gehäkelt. Dann kommen Hände, Füße und Ohren dran. Und wir reden hier nicht von einfachen Ohren ;-) Doch so nackt konnte ich ihn nicht lassen, er brauchte eine Jacke – and here we are:

Natürlich wurden noch die Augen ergänzt, aber auf so einem kleinen Körper habe ich auf weitere Details verzichtet. Sowieso für sich selber er spricht ;-)

 Kaum war dieser putzige kleine Kerl fertig brüllte natürlich mein Mann und andere Arbeitskollegen danach, auch so einen Jedimeister haben zu wollen. Also fing ich an zu häkeln. Inzwischen habe ich kein kleines Sammelsurium der Erstlingswerke auf unserem Drucker stehen, die ich nach und nach zeigen möchte.