„Wieso denkst Du an die Brille?“ – das Brillen-Selbstexperiment ~ Tag 2

BrilleTag1Schon beim Frühstück ist mir aufgefallen, was heute anders war, als gestern Abend. Richtig, ich hatte nicht an die Brille gedacht. „Wieso denkst Du daran, Deine Brille anzuziehen?“, fragte ich sofort meinen Mann, der mich sichtlich irritiert anschaue. Dann lachen wir beide. Richtig, er braucht ja die Brille, um anständig sehen zu können. Ich mache das ja „nur“, um ihn besser verstehen zu können.

Gestern war Putztag, wie immer donnerstags. Dort habe ich die meiste Zeit die Brille in die Ecke gelegt, sie rutschte mir ständig von der schwitzigen Nase. Und das unattraktive Design fand mein Mann auch nicht so toll. Und da ich hauptsächlich die Brille im „Draußen“ tragen wollte, um zu verstehen, fand ich das auch okay. Abends aber wiederum trug ich sie, als ich kochte und den Küchentisch deckte. Und natürlich schaffte ich am Freitag nicht meine Schritte, da ich keine Lust hatte, mich soweit tageslichttauglich zu machen und nicht müffelnd durch die Altstadt zu tigern. Aber DAS hätte ich ohne Brille auch nicht gemacht.

Gleich geht es nach Wesel auf den Markt, natürlich mit der Brille auf der Nase.

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