Testobjekt Spagettie BoloSchnetzel

Für einen Blogpost habe ich nach einem lizenzfreiem Bild gesucht und zwar Sojasprossen oder Sojabohnen. Leider war die ursprünglich gedachte Quelle nicht frei von Lizenzen. Also wollte ich meine Bilder für den Post selber machen. Aber es ist gar nicht so einfach, Sojabohnen zu finden. Ich habe im Übrigen noch immer keine Sojabohnen gekauft, höhö.

Bei der Recherche, wo man in oder um Oberhausen vielleicht Sojabohnen kaufen kann, bin ich über sogenanntes SojaSchnetzel gestolpert. Da ich ja von Natur aus eher nicht so neugierig bin, habe ich genau überlegt, ob ich wirklich auf den Link klicken soll. Natürlich habe ich mich nach stundenlangem Gerangel endlich überwinden können.

Es wird umgangssprachlich auch Sojafleisch genannt, weil es eine ähnliche Konsistenz hat, wie zum Beispiel Gehacktes in Bolognesesauce. Wie es hergestellt wird, habe ich unter www.alnatura.de gefunden. Meine Neugierde war geweckt. Wer @dasEcki, @Kadecki oder mir auf Twitter folgt, weiß, bei uns sieht es finanztechnisch sehr mager aus. Und für ebenso mageres Fleisch legt man sehr viel Geld hin. Vor dem Discounterfleisch bin ich persönlich fies. Also klingt dieses Sojaschnetzel nach einer günstigen Alternative, denn beim dm bekommt man das „Zeug“ in einer 150g Tüte schon für unter zwei Euro.

Also ab in den dm und einen Beutel SojaSchnetzel gekauft. Dass ich meinen Mann nicht lange zu Nudeln mit Gehacktessauce überreden muss, ist euch sicher klar. Und so stellte ich mich an einem Sonntag in die Küche und bereitete die BoloSchnetzelSauce vor. Das Rezept, wie ich an diesem Tag die Sauce gemacht habe, findet ihr bald hier.

Was soll ich sagen? Das Ergebnis war überwältigend, ich habe einen großen Topf voll Sauce aus dem Beutel zaubern können, von dem wir zwei Tage gegessen haben und noch etwas  einfrieren konnten. Man schmeckt, dass es kein „richtiges“ Gehacktes ist. Zu wissen, dass man aber dem Körper kein mit Antibiotika vollgepumptes Restemüllfleisch zuführt, macht es aber super weg. Zu mal es uns nicht schlecht geschmeckt hat, es schmeckt eben anders. Für unsere SIS-Ernährung ist es für den Abend aber nichts, denn Soja enthält doch etwas arg viel Kohlehydrate. Was bei uns aber keine „böse“ Sache ist, denn mittags sind sie ja erlaubt.

Wer von euch hat auch schon Erfahrung mit Sojaprodukten gemacht und experimentiert vielleicht sogar selber?

Ach ja, als nächstes probiere ich, aus dem Schnetzel Frikadellen zu machen. Ich werde berichten, wie es war und ob es essbar war.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.