Eine Buchserie und ihre Anschaffung

Ach komm, nur mal einen kurzen Blick riskieren!“ dachte ich mir, kurz bevor ich in die Bibliothek reinging. Und natürlich stand ich keine Minute später in der Ecke der Mystery-Romane oO(Keine Vorurteile bitte 😉) Um mir einen Überblick zu verschaffen ging ich ein paar Schritte zurück und vergaß ganz, dass hinter mir ein Drehständer oO(Gnihihi … Ständer 😀) stand. Er fiel zwar nicht um, aber ein Buch heraus. Es hieß Resident Evil – Nemisis und war, wie ich nach kurzer Recherche herausfand, das 5. Band einer Bücherserie. Da ich schon einige Teile von Resident Evil geschaut hatte und auch mit dem Gedanken haderte, einige Spiele zu testen, las ich mir den Rücken durch. Doch mit der fünften Folge wollte ich nicht anfangen. Also wurde das Cover fotografiert und der Bummel durch die Stadt fortgesetzt.

Denn kaum war ich Zuhause, schmiss ich natürlich das Internet an oO(Ja, ich habe den Ein-/Ausschalter für das Internet 😀) und recherchierte das erste Buch dieser Resident Evil – Serie von S.D. Perry. Zuerst schaute ich entgegen meiner Gewohnheit ausnahmsweise mal bei Thalia.de nach, wo ich auch fündig wurde. Allerdings bot Thalia an diesem Tag „nur“ ein Sammelband von mehreren Büchern zu 16,95 Euro in einem an. So viel wollte und konnte ich aktuell nicht ausgeben. Also wechselte ich doch wieder zu Amazon.de, um dort mit etwas Glück die ersten beiden Bücher zu bekommen, Band drei bis fünf gibt es ja in der Bibliothek.

Habt ihr schon mal gebrauchte Bücher gekauft? Nein? Ich auch nicht. Naja, im Bücherschrank hier in Oberhausen oder in Wesel hat man schon das eine oder andere Buch mitgenommen. Aber gebrauchte Bücher habe ich seit meiner Kindheit auf dem Flohmarkt nicht mehr in den Händen gehabt. Und deshalb überlegte ich nicht lange, als mir Amazon sagte, die gewünschten Bücher seien nur gebraucht zu bekommen, wenn auch ohne Prime.

Der erste Band war schnell gefunden und auch schnell bestellt, 1,99 Euro zuzüglich 3,00 Euro Versand- und Verpackungsgebühr. Naja, ich wollte nun mal das Buch haben, also habe ich auch dort geschaut, ob sie auch den zweiten Teil hatten. Leider war er nicht zu finden und so durfte ich den zweiten Teil bei einem anderen Händler bestellen. Dort kostete das Buch ganze 0,01 Euro, natürlich auch wieder inklusive 3,00 Euro Versand. Alles in allem fand ich das auf den ersten Blick sehr kostenintensiv. Als aber gerade mal drei Tage später schon Teil I in unserem Briefkasten lag, staunte ich nicht schlecht. Sollte doch beim Verkaufsdatum das Buch 9,95 Euro kosten. Ich hatte beide für glatte 8,- bekommen. Dann doch lieber nicht meckern.

Das beim Händler von Teil II eine Versandzeit von bis zu sechs bis acht Werktagen die Rede war, störte mich nicht. Ich hatte ja schon da den ersten Teil in der Hand. Doch so lange dauerte es nicht: Meine Bestellung beider Bücher habe ich am 10. Juni aufgegeben. Teil I hatte ich Freitag im Briefkasten, Teil II am Montag drauf. Und das, obwohl die Post theo(do)retisch streiken sollte.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich, zumindest bei Amazon, wieder gebrauchte Bücher von privaten Händlern kaufen würde werde, denn schon allein der Lebensweisheit nach sind aller guten Dinge drei. Es ist eine günstige Alternative, wenn man die Bücher aus welchen Gründen auch immer, nicht wieder in einer Bibliothek zum Beispiel abgeben will oder dort gar nicht erst bekommt, wie ich.

Habt ihr auch schon gebrauchte Gegenstände bei Amazon gekauft? Wenn ja, wie war eure Erfahrung damit? Lasst es mich doch wissen, hier, dort oder unten in die Kommentare damit.

2 Gedanken zu „Eine Buchserie und ihre Anschaffung

  1. Das Gefühl habe ich auch. Und auf Flohmärkten werden gar keine alten Sachen mehr verkauft, was ich recht schade finde. Aber andersrum war ich auch schon lange auf keinem schönen Trödelmarkt.

  2. ich kaufe fast nur gebrauchte bücher! vor allem deshalb, weil ich, so wie du, ebenfalls oft irgendwelche reihen komplettieren möchte. reingefallen bin ich dabei noch nie, es darf einen halt nicht stören, dass unter umständen aufkleber und stempel von fremden büchereien drauf kleben, sich andere leute darin verwewigt haben, oder ein gebrauchtes buch eben ein gebrauchtes buch mit sämtlcihen macken und eselsohren ist. so bekommt man wenigstens schon ein buch mit charakter und muss es nicht selbst mühselig auf alt trimmen ^^

    ich wühle auch gerne in ausverkaufs-kisten. obwohl, früher machte das mehr spaß als in diesen tagen. mir kommt vor, dort findet man nur mehr mist und nur mit sehr viel glück mal was wirklich interessantes. fast wie in den cd-wühlkisten, die sind noch schrecklicher.

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