Chaosüberblick – Mai

Im Moment überschlagen sich die Ereignisse. Ein Hoch folgt nach dem nächsten Tief. Ab und zu wechseln sind auch mal zwei Tiefs ab. Doch so ist das Leben nun mal. Es geht hin und her und kreuz und quer, ja das ist der Lauf der Zeit. Und? Woher ist nun bitte dieser Ohrwurm? Ach ja, aus dem Film Die Hexe und der Zauberer. Leider habe ich die Szene, die mir wie ein Fisch durch den Kopf schwimmt, nicht gefunden. Schade, kommen wir aber nun zu etwas ganz anderem.

Vor fast einem Jahr bin ich von Citalopram auf Escitalopram gewechselt, da mich die seltene Nebenwirkung namens Sonnenallergie erwischte. Doch auch dieses Jahr machte mir die Sonne das Leben schwer. Ich konnte stellenweise mit dem Rad die 20 Minuten bis zum Bildungsträger nicht fahren, ohne die nächsten 24 Stunden mich an Arme und Beine fast blutig zu kratzen. Dazu kam noch die immer heftiger werdenden Schweißausbrüche, die ich ja schon von Anfang an hatte. Von Gelnägel gar nicht zu sprechen. Ihr könnt euch denken, wie meine Finger einen Tag nach dem Besuch der UV-Lampe ausgesehen haben müssen, oder?

Also musste ein neues Medikament her. Meine Ärzte und ich einigten uns auf Venlafaxin, wovon ich nicht so begeistert bin. Doch sofern ich das vertrage, soll es mir Recht sein. Im April schleicht also das Escitalopram aus. Ich bin gespannt, wie ich das vertragen werde und ob die Anfangsdosis die richtige Höhe hat. Ich halte euch wie immer auf dem Laufenden, natürlich bei Twitter. 😉

 

Gelesen habe ich im Mai sehr viel. Vor allem waren es Kurzberichte und Beiträge beim Bildungsträger für die unterschiedlichsten Fächer. Von Deutsch über Volkswirtschaftslehre bis hin zu einem Projekt über die 90er Jahre war alles dabei. Leider liegen die Bücher aus der Stadtbibliothek noch immer in der Wohnung und stauben zu. Auch das Buch vom @bicyclist liegt noch immer auf meinem Schreibtisch herum und wartet darauf, zu Ende gelesen zu werden. Nur gut, dass ich die Bücher aus der Bibliothek noch verlängern kann, was ich Anfang Juni hoffentlich nicht vergesse.

Ansonsten liegt unter anderem erneut der Roman von Gesa Schwartz bei mir. Der lautet Grim – Das Siegel des Feuers und handelt von einem Gargoyle. Ich habe doch glatt komplett verdrängt, wie das Buch endet. Und bei einem Fortsetzungsroman ist das echt schade. Also noch einmal lesen. Leider ist das so ein dicker Wälzer und ich finde ihn leider nicht als eBook, weder in der Stadtbibliothek noch bei amazon. Das ist voll gemein! 🙁

 

Oh, was habe ich mir im Mai die Finger wund geschrieben. Oder zumindest fast. Ich muss zugeben, dass es mächtig schwer war, wieder in das Lernen rein zu kommen. Und ich bin mal ehrlich: als Teenager in der Schulzeit hatte ich von Lerntechniken keine Ahnung. Wenn mir das Fach lag, ist mir das Wissen quasi zugeflogen. Oder besser gesagt, ich hatte keine Probleme damit, den Stoff zu behalten und lernen. Stand ich aber mit dem Fach auf Kriegsfuß, war es fast hoffnungslos. Wie viele Nachmittage habe ich alleine gebraucht, mir die deutschen Flüsse einzutrichtern. Lasst mich überlegen, es war keiner. Ich hielt diese Aufgabe für sinnlos, da ich es für ausgeschlossen hielt, dass plötzlich die Nutzung eines Atlanten verboten sei. Und so weiß ich bis heute nicht, durch welche Länder die Donau fließt, steinigen Sie mich ruhig! 😛

Und aus diesen Erfahrungen der Kindheit doch sehr geprägt war ich entsprechend nervös, als ich mich plötzlich dem sehr für mich sehr frei interpretierbarem Fach namens Volkswirtschaftslehre gegenüber sah. Doch dank dem Fach namens Lerntechniken wurde ein Fragenkatalog und Karteikarten zusammengestellt. Vor allem die Karteikarten hatte ich überall mit bei mir und konnte immer wieder mal darauf schauen und lernen. Beim Arzt gratulierte man mir sogar, dass ich in meinem Alter mich noch fürs Studium angemeldet hatte und wie ich alles finanzieren würde, wollte man wissen. Ich lache immer wieder, wenn ich daran denke.

Und da ich doch tatsächlich den Volkswirtschaftlehretest mit 100% bestand, habe ich mir als Belohnung einen Lamy gegönnt. Und ja, er ist pink, das ist doch wunderbar oder? DAS gab es früher nicht! 😐

 

Wenn nicht grad ein Test anstand, was bis jetzt sehr selten vorkam, habe ich mich krampfhaft an Tera und Minecraft festgebissen. Doch ich gebe zu, dass ich noch immer WoW vermisse. Weniger die Community, mehr die Lets Plays mit meiner Heilerin. Denn wenn ich etwas kann, dann ist es heilen. DAS kann man zwar auch in Tera, doch in dieser Welt kenne ich mich einfach nicht so gut aus, wie in der World of Warcraft. 😥

Ansonsten ist da ja natürlich auch noch Minecraft und der SGPGGB-Server, auf dem ich ab und zu mal drauf schaue. Doch eher seltener, man kann in Minecraft einfach nicht heilen kann und hat da auch keine Dungeons, was sehr schade ist. DAS wäre es, ein MMORPG mit der Grafik von Minecraft 😆

 

All zuviel Zeit hatte ich im Mai auch nicht wirklich, zumindest nicht unter der Woche. Denn unser alter Mann Toni Wankenobi hatte sich eine richtig dicke Erkältung zugezogen. Da reichte es dieses Mal nicht, dass wir ihm Antibiotika vom Tierarzt holten. Der Doktor wollte den Herren persönlich sehen.

Da wir allerdings das letzte Mal mit den Öffis gemerkt haben, dass es für Toni im Katzenkorb viel zu viel Stress ist, probierten wir dieses Mal etwas Neues aus. Mein Mann organisierte ein Geschirr für Tiere und ich nahm auf der Reise den Kater einfach auf den Arm, zumindest da wo viel Verkehr und viele Menschen waren. Für die Busse hatten wir eine Unterlage mit, so dass er nicht auf den Boden musste und vielleicht sogar getreten wurde. Vom Bus aus bis zur Praxis ist unser alter Herr einfach so an der Wiese entlang gelaufen, als hätte er nie etwas anderes gemacht.

Naja, wenn ich ihn nicht in die Richtung gelassen habe, in der er wollte, setzte er sich einfach hin und lief dann aber weiter. Zur Rückreise hatte sich das Wetter aber mächtig aufgeheizt und so waren wir alle froh, dass an der Bushaltestelle, die vom Arzt direkt bis fast vor die Haustüre fuhr, etwas Wind ging. Trotzdem hechelte Toni. Der Busfahrer auf der Heimreise war sogar so lieb und machte die Klimaanlage an, obwohl nur wir im Bus saßen. Vielen Dank dafür ❗

 

Mit dem Besuch des Katers beim Tierarzt und der täglichen Auseinandersetzung mit Menschen im Bildungsträger hatte ich im Mai genug Kontakt zur Außenwelt. So genossen mein Mann und ich die Wochenenden, die diesen Monat ja nicht gerade kurz waren, Zuhause. Doch bei uns Zuhause sind ein paar Pflanzen eingezogen. Okay, die Pflanzen habe ich schon einige Monate. Allerdings tut sich an ihnen endlich etwas.

Japp, der geschulte Blick hat es sicher erkannt, es ist eine Erdbeerpflanze. Sie hat im Mai nach und nach die ersten Blüten bekommen, bei denen schon vereinzelt die Blätter abgefallen sind. Was freue ich mich auf die Erdbeeren. Einige Pflanzen, es sind zusammen sechs Stück, haben an einem Ast zwischen fünf und sieben Blüten. Damit könnte man schon ein kleines Törtchen dekorieren, oder? 😉

Und dann ist da ja doch noch seit Ende März, habe ich ganz vergessen, meine Zahnspange. Im Januar habe ich ja die Ringe bekommen, am letzten Märztag dann die sogenannten Bricks und Drähte in die Schnute. Ab sofort heißt es: Alle acht Wochen zum Doktor, Kette nachziehen lassen 😆 Der erste Nachspanntermin war dann auch schon Mitte Mai. Gott sei Dank war es ein Tag, an dem auch mein Mann einen Tag Betriebsurlaub hatte und mich so begleiten konnte. Auch wenn ich eine erwachsene o(gnihihi) Frau von 37 Jahren bin, machen mir doch immer wieder diese Zahnarztstühle ein mulmiges Gefühl in der Magengegend. Aber nach einem Panikanfall, neuem Draht oO( der alte war gebrochen) und einer sehr aufmerksam und vorsichtigen Zahnarzthelferin war alles wieder gut. Erst recht als ich an der frischen Luft war und wieder festen Boden unter den Füßen hatte. 😀

In diesem Monat gab es doch tatsächlich ein neues Kleidungsstück! Naja, eigentlich sogar zwei. Zu einem ein schönes neues Oberteil, was sehr luftig am Hals ist.

 

 

Und ein Sommerkleid, welches ich Zuhause schon öfters getragen habe. Da es aber ein Kleid mit Spagettieträger ist, finde ich, dass es für draußen nichts ist. Ab einem gewissen Alter kann beziehungsweise möchte Frau nicht mehr ohne BH aus dem Haus.

Da ich ja ein neues Medikament nehme, habe ich Ende Mai auch wieder angefangen, mir die Nägel mit Gel zu gestalten. Und was soll ich sagen? Es wurde trotzdem schlimm 😥 Also weniger das Design, sondern die 24 Stunden danach das Jucken. Die Nägel sahen schön aus, wie ihr hier bestaunen könnt. Na gut, das folgende ist noch mit Nagellack gemacht.

 

Doch das war mir nicht artig und haltbar genug. Also legte ich darauf die Woche nach.

Jaha, das Design hat auch seine 4 Wochen gehalten. Leider ist mir beim Haushalt an jeder Hand je ein Nagel abgebrochen. Naja, was soll man da machen? Richtig, neu machen 😆 Und das habe ich auch gemacht, allerdings war da schon Juni. Also bekommt ihr das im nächsten Chaosüberblick gezeigt.

Regelmäßige Leser und Leserinnen wissen nun, was kommt.

Aufgebraucht im Mai

Wie auch letzte Woche geht der 3. Platz an mich, die Gastgeberin 😉

Die Gesichtsmaske von Balea war nicht so das Gelbe vom Ei, da es erst nicht richtig fest wurde und dann sich nicht richtig abziehen ließ. Ich werde dann doch wieder die Tuchmaske nutzen, auch wenn ich dann wie eine Mumie aussehe 😀

Der 2. Platz geht an ….

… die liebe @Miezedeluxe87.

Und … wow, wie auch in der letzten Woche geht der 1. Platz an die liebe @Dudeldum, die ihre Produkte auch wieder so schön sortiert hat. Aber schaut selbst, was sie diesen Monat alles verbraucht hat.

Vielen lieben Dank liebste @dudeldum <3

Du willst im Aufgebraucht Juni auch dabei sein? Dann schicke mir einfach ein Bild Deiner leergemachten Produkte bis zum 09.07.2017 an aufgebraucht@chaoskaddy.de. Schreib am besten dazu, welchen Namen ich von Dir veröffentlichen darf. Möchtest Du keinen Namen dazuhaben, schreib das auch rein.

Ich freue mich, dass ihr bis hierher gelesen habt und sage bis zum nächsten Chaosüberblich.

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